Grundlagen
Hosts und Zugangsdaten verwalten
Verbindungen gezielt anlegen, Schlüssel zuordnen und bestehende Hostlisten übernehmen.
Ein Profil pro nachvollziehbarem Ziel
DigitdriveSSH speichert die Angaben zu deinen SSH-Zielen als lokale Hostprofile. Verwende unterscheidbare Namen und Labels, zum Beispiel für Entwicklung und Produktion. Die Suche berücksichtigt Namen, Adressen, Benutzer und Tags. Kontrolliere bei ähnlich benannten Hosts immer Adresse und Benutzer, bevor du eine Verbindung startest.
Unter Identity findest du Host, User, Port und Credential. Ein gespeichertes Profil allein beweist noch nicht, dass der Server erreichbar ist oder der Zugang weiterhin funktioniert. Prüfe neue und geänderte Profile mit einer eigenen Verbindung.
Passwort oder private Schlüsseldatei
Wähle die Zugangsmethode passend zu deinem Server. Mit Choose Private Key File erteilst du der App Zugriff auf eine ausgewählte Schlüsseldatei. Die Option Remember key passphrase in Keychain speichert die Passphrase eines unterstützten verschlüsselten Schlüssels nur, wenn du sie aktivierst. Der private Schlüssel gehört nicht in Notizen oder Supportnachrichten.
Die Unterstützung hängt auch vom verwendeten Arbeitsweg ab: Ein Schlüssel, der im interaktiven Terminal funktioniert, kann bei SFTP oder nichtinteraktiven Befehlen Einschränkungen haben. Verschlüsselte PuTTY-Dateien werden nicht unterstützt. Bei OpenSSH-RSA-Schlüsseln hängt die Nutzbarkeit vom konkreten Format und Verbindungsweg ab. Verändere einen funktionierenden Schlüssel nicht auf Verdacht; prüfe zuerst den konkreten Formatfehler.
Hostlisten importieren
Unterstützte Eingaben sind OpenSSH-Konfigurationen, CSV-Hostlisten, passende JSON-Strukturen und iTerm2 Dynamic Profiles im JSON-Format mit auswertbarem SSH-Befehl. Wähle nur die Datei oder den Ordner aus, den du tatsächlich übernehmen möchtest. Der Import übernimmt Verbindungsmetadaten, nicht automatisch Passwörter, private Schlüssel, Passphrasen oder bereits vertraute Serveridentitäten.
name,hostname,username,port
Entwicklung,server.example.com,deploy,22Nach dem Import ordnest du jedem Host seine Zugangsmethode zu. Prüfe Adresse, Port, Benutzer und gegebenenfalls Hinweise auf eine Schlüsseldatei. Solche Hinweise ersetzen keine Freigabe der Datei. Vollständige Sprungserverketten werden nicht automatisch aus einer OpenSSH-Konfiguration übernommen.
Migration bewusst abschließen
Ein Metadatenimport ist keine vollständige Übernahme eines fremden SSH-Clients. Verschlüsselte Fremd-Vaults, Teamrechte und Cloudkonten werden dadurch nicht migriert. Bewahre deinen bisherigen funktionierenden Zugang auf, bis du die benötigten Verbindungen einzeln geprüft hast. Doppelte Einträge erkennst du am tatsächlichen Ziel aus Benutzer, Adresse und Port, nicht allein am Anzeigenamen.